Reiseinformationen


Argentinien

Ein- und Ausreise

Einreise in Argentinien verlief unproblematisch. Die Einwanderungsbehörde kam aufs Schiff und kontrollierte die Pässe aller Passagiere. Danach konnten wir mit unseren Autos von Bord zu einem nahegelegenen Hafengebäude fahren, wo wir am Zoll eine Liste mit all unseren elektronischen Geräten abstempeln lassen mussten. Da Streik war und der stellvertretende Zollbeamte mit den Formalitäten nicht ganz vertraut zu sein schien, liess er uns das Formular zur Einfuhr unseres Autos gleich selbst ausfüllen. Es fand keine Autodurchsuchung statt und wir mussten auch keinen Beleg unserer Autohaftpflicht vorlegen. Die Ausreise nach Boliven über La Quiaca war unproblematisch, wenn auch am Anfang etwas verwirrend, da diese Grenze ständig von hunderten von Indios zu Fuss überquert wird.

Die Grenzübergänge zwischen Argentinien und Chile sind die bürokratischsten, aber dafür bestorgansiertesten Südamerikas. Mühsam sind die Einfuhrkontrollen Chiles auf Esswahren. Ganz oben auf der Liste stehen frische Früchte und Gemüse, Samen, Honig und nicht vakumierte Fleisch- und Milchprodukte. Nicht überall wurden die gleichen Sachen konfisziert. Neu wird man teilweise auch an den argentinischen Grenzen von Chile kommend auf Esswahren durchsucht.

Übernachtungen
  • Camping beim Nationalpark Iberá
  • einfacher Camping beim Nationalpark Mubucuruyá
  • einfacher Camping Nationalpark el Rey
  • Camping in Cachi
  • Rodeo Camping, S30 12 15.3 W69 07 09.3
  • Valle de la luna, auf dem Parkplatz mit Wifi, S30 09 46.9 W67 50 32.2
  • Mendoza, Camping Suizo, S32 51 18.7 W68 53 51.4
  • Uspallata, Camping mit Wifi, S32 35 28.9 W69 21 08.6
  • wild am Rio Grande nur für 4x4, S36 20 03.9 W69 40 23.0
  • Nationalpark Los Alerces, Camping mit Wandermöglichkeiten, S42 44 36.1 W71 44 24.5
  • Estancia La Angosturia, Camping, S48 38 01.0 W70 38 56.4
  • Cafayate, Hosteria Lago Argentino (bestes Preis-Leistungsverhältnis und wir haben uns viele angesehen!), S50 20 26.3 W72 15 51.0
  • Nationalpark Monte Leon, Camping, S50 20 08.8 W68 52 59.2
  • Puerto Deseado, Camping Pinguino, S47 44 59.1 W65 55 32.3
  • Puerto Madryn, Hostal el Gualicho (Parkplatz, Wifi), S42 46 11.0 W65 02 09.2
Geld

1sFr.= 4 Peso

Dieselpreis in Patagonien: 3Peso für Liter, im Rest von Argentinien kostet der Liter zwischen 3.3 und 3.8 Peso. YPF Tankstellen sind die günstigsten

In Patagonien sind die Preise für Übernachtungen und Nahrungsmittel deutlich teurer (vergleichbar mit der Hauptstadt Buenos Aires) als im Rest des Landes

Verbreitet sind Link- Banken, bei denen wir kein Geld beziehen konnten.

In den Dörfern gibt es häufig nur einen Geldautomaten, der nicht unbedingt Geld ausspuckt, wenn man es bräuchte. Deshalb immer einen Notvorrat bei sich haben.

In Patagonien können Kreditkarten verwendet werden, sonst kaum.

Sicherheitshinweise

Die meisten korrupten Polizisten haben wir bis jetzt in Argentinien getroffen. Wichtig: Ein temporär eingeführtes Auto muss die landesinternen Vorschriften nicht erfüllen. So sind wir den Polizisten begegnet: Freundlich auf Spanisch Auskunft geben, so gut es halt geht. Nur die Kopien der verlangten Dokumente rausrücken, wenn sie nachfragen (was sie eigentlich nie gemacht haben) könnte man sagen, man hätte die Originale aus Sicherheitsgründen auf der Botschaft hinterlegt. Sich strikt weigern zu zahlen, mit der Begründung, man sei Tourist und hätte von dieser Regel nichts gewusst. Für den Fall, dass gar nichts hilft, haben wir von Reisenden ein Formular bekommen und dieses noch etwas ausgearbeitet und den verschiedenen Ländern angepasst, auf dem der Polizist genau begründen muss, was, wo, wie etc. vorgefallen ist. Er und sein Vorgesetzter müssen unterschreiben und es wird dann an die Behörde gegen Korruption im Land und an die Schweizer Botschaft weitergeleitet (nur fiktiv). Falls man sich im Strassenverkehr wirklich fehlerhaft verhalten haben sollte, dann den Polizist nie direkt zahlen, sondern den Einzahlungsschein für die Bank verlangen oder ihn bitten mitzukommen, um den Betrag auf der Bank einzuzahlen.

Wir haben gehört, dass es auf dem bekannten Autoparkplatz beim Hafen in Bariloche ständig zu Autoeinbrüchen kommt.

Die Fahrstrecken in Patagonien sind sehr einsam und man kommt auf mehreren hundert Kilometern an keinen Tankstellen oder Läden vorbei. Deshalb immer genügend Wasser, Nahrungsmittel und Diesel für Notfälle mitführen!

Ebenfalls gibt es in Patagonien viel Wild (Guanakos, Nañdus), also unbedingt vorsichtig fahren!

 

Points of Interest
  • Nationalpark Iberá (grosse Vielfalt an am Wasser lebenden Tieren)
  • Yapeyu (schönes Dorf am Rio Uruguay)
  • Nationalpark el Palmar
  • Wasserfälle Iguazú
  • Nationalpark los Carones (Säulenkakteen)
  • Valle Calchaques (schöne Strecke mit Felsformationen)
  • Felsformationen auf der Strecke von Cafayate nach Salta
  • Dorf Pumamarca
  • Parque Provincial Payunia (junge sehr eindrückliche Vulkanlandschaft!)
  • Parque Provincial Ischigualasto (Valle de la luna)
  • Dinosaurier- Ausgrabungsstelle mit Führung übers Gelände, Museum und der Möglichkeit zum Mitarbeiten (gegen Bezahlung), S38 27 04.4 W68 43 27.6
  • Cuevas de las Manos, S47 09 18.9 W70 39 28.1
  • Parque National Los Glaciares (Gletscher Perito Moreno und Bootstour zu den anderen Gletschern, wandern beim Fitz Roy- Massiv
  • Reserva Natural Ría Deseado (mit Bootstouren von Darwin Expedition zu den versch. Pinguin- und Seelöwenkolonien)
Sonstiges

Argentinien ist ein riesiges Land mit einer unglaublichen Vielfalt an Landschaftszonen und dementsprechend unterschiedlicher Fauna und Flora. Schon alleine in Argentinien könnte man locker ein Jahr herumreisen! Bei den staatlichen Tankstellen tanken und bei Shell und Co. auf die Toilette gehen.

Die Estancia Telken ist geschlossen.