Detailarbeiten am Auto

Zweites Türschloss

Um die Türen zusätzlich zu sichern, haben wir aus A4 Inoxblech Laschen lasern und biegen lassen, die wir an die Türen leimten. Der A4 Inoxstahl ist geeignet, weil dieser sehr flexibel und zäh ist. D.h. man kann die Lasche nicht durch Hin- und Herbiegen brechen und jedes Sägeblatt wird beim Versuch ihn durchzusägen sehr schnell stumpf. Nun können wir die Türen mit einem Bügelschloss zusätzlich sichern. Damit wir uns nicht mit unzähligen Schlüsseln abmühen müssen, kauften wir Schlösser, die alle denselben Schlüssel haben.

 

Dieselkanisterhalterung

Ich bastelte eine Kanisterhalterung für auf den Dachträger. Das ist schwerpunktmässig nicht ideal, aber die Kanister füllen wir nur, wenn wir die zusätzliche Reichweite brauchen.

 

Halterung für unseren Campingtisch unter dem Dachträger

Das hat man davon, wenn man den Innenausbau plant, ohne sich zu überlegen, wo man den Campingtisch und die beiden Campingstühle unterbringen wird. Mein Freund Patrick und ich zerbrachen uns die Köpf, wo wir den Tisch nachträglich unterbringen könnten. Die einzige elegante Möglichkeit war, ihn mittels einer Halterung unter dem Dachträger zu befestigen, so dass er von der Seite hinein- und herausgeschoben werden konnte. Lange überlegten wir uns eine bessere Möglichkeit, da es uns beiden unglaublich Zuwider das Dachzelt herunterzunehmen. Uns kam nichts Besseres in den Sinn und so muss das ver... Dachzelt halt mit vereinten Kräften runter gehievt werden, damit wir von beiden Seiten Zugang zum Träger hatten und die Halterung anfertigen konnten.

 

Feuerlöscherhalterung

Den Feuerlöscher haben wir im Coop Do It erworben. Die Idee für die Halterung habe ich beim O.R.B. abgekuckt und sie dann aus einem Aluminiumprofil gefräst.

 

Neue Sitze

Die originalen Toyotasitze waren verschlissen und durchgesessen. Das merken wir ganz deutlich, wenn unser Allerwertester bereits nach einer halben Stunde so schmerzte, als wären wir bereits seit Stunden unterwegs. Die Doppelsitzbank hatte es uns eigentlich wirklich angetan, aber nach unserer Dänemark- Fahrt war klar, dass es trotzdem so nicht weitergehen konnte. Da jeder sagt, die Toyota Sitzbänke seinen unbezahlbar, klärten wir dies gar nicht ab und gingen direkt zur Autoverwertung in Münchenbuchsee. Dort fanden wir ein paar schöne Smartsitze, die nicht nur farblich zum Toyota passten, sondern auch sehr gut zu montieren waren, weil sie eine geringe Höhe hatten. Taina nähte zwei Kissen um den Hohlraum der Kopfstütze zu füllen, weil das Loch für sie unbequem war.

 

Zusatzfach zwischen den Sitzen

Zwischen den neuen Sitzen gab es Platz für zusätzlichen Stauraum. Mit dem Restmaterial zimmerten wir ein Fach, indem wir jetzt die Karten und Reiseführer untergebracht haben. Ausserdem können wir auf diese Fläche eine kleine Kühlbox stellen.

 

Aufkleber

Ich habe unser Maskottchen, den „Humü", aufwendig im Auto CAD gezeichnet, damit der Kleber in der Produktion günstiger wird. Der Aufwand war gross, aber es hat mir Spass gemacht das Figürchen zu entwerfen. Den „Protected by Magic Power"- Aufkleber soll zum Nachdenken anregen, was hier wohl für ein Sicherungssystem eingebaut worden ist. Vielleicht hält es jemanden ab, unser Auto von innen zu inspizieren.

 

Fach oben an der Fahrerkabine

Ich weiss nicht mehr, wie oft ich dieses Gestell abgeändert und Teile neu gemacht habe, bis es schliesslich passte. Aber jetzt sind wir über den schnell zugänglichen Stauraum froh.

 

Fixierung der hinteren Kotschutzlappen

Bei unserem ersten Off Road Übungseinsatz in Frankreich brachen die hinteren unflexiblen Kotschutzlappen in einer Schlammmulde ab. Für die neuen Lappen nahm ich einen flexiblen Kunststoff, der zwar nicht mehr bricht, aber bei Rückenwind manchmal an die Räder gedrückt wird und daran raspelt, deshalb habe ich die Lappen mit Seilen fixiert.

 

Leiter

Anstelle der zuerst geplanten Dieselkanister schraubte ich an deren Platz zwei Leitersprossen an die Airlineschienen, damit der Dachträger zugänglicher wird. Die statische Belastung ist für die Karosserie weitaus weniger gravierend, auch wenn sie schwerer ist, als die dynamische Belastung der Kanister während des Fahrens gewesen wäre. Die Leitersprossen habe ich beim O.R.B. gekauft.

 

Markise am Heck

Wenn die Hecktüren bei Regen geöffnet werden müssen, ist im Innenraum schnell vieles nass. Wir haben deshalb eine Markise im Bantam gekauft und Taina nähte dazu ein Sack aus Lastwagenplache. Darin kann die zusammengerollte Markise mit Stangen versorgt werden. Diese Tasche montierte ich aussen am Alu-Rahmen vom Dachzelt. Sie lässt sich in zwei bis drei Minuten aufstellen und ermöglicht uns ein ruhiges Ein- und Ausladen, ohne dass der Innenraum geflutet wird.

 

Fach für Stangen der Markise und Dachzelt

Bei einem Spengler liess ich ein Fach aus Abwasserrohren machen, das auf der einen Seite einen wasserdichten Schraubverschluss hat und auf der anderen Seite geschlossen ist. Darin verstauen wir sämtliche Zeltstangen.
Man könnte so ein Rohr auch mit einem Einfüllstutzen und einem Han versehen und hätte damit einen solarbeheizten Boiler für eine warme Dusche am Abend.

 

Reifen

Unsere Reise beginnen wir auf Mud Terrain Reifen von BFGoodrich. Ja, sie sehen kuuul aus und passen zur Off-Road-Optik;-) Ob sie sich bewähren, werden wir jetzt testen.

 

Spurverbreiterung

Mit der Spurverbreiterung sind die Räder 60 mm mehr voneinander entfernt. Das bringt spürbar mehr Stabilität in der Kurve oder wenn das Auto schräg steht.

 

Rückspiegel optimiert

Nicht vieles verunsichert mehr während dem Fahren, als wenn man nicht richtig nach hinten blicken kann. Die Rückspiegel vom HZJ haben einen grossen toten Winkel und nachdem wir den Schrank hinter den Fahrersitz montiert hatten, war jedes Überholmanöver eine Lotterie. Im Bantam fanden wir passende Weitwinkelrückspiegel, die wir mit einem Zusatzplättchen an die Toyotaspiegel leimten und nun beide Strassenseiten perfekt im Blick haben.

 

Seitenbrett

Das Seitenbrett soll als Zusätzliche Ablage und Kochgelegenheit dienen.
Die erste Variante, die ich konstruiert habe, wäre glatt als Panzerplatte beim MI6 oder der CIA durchgegangen, sie war viel zu massiv. (Später werde ich daraus eine Werkbank machen.) Beim zweiten Seitenbrett taugte der Drehmechanismus nicht. Doch aller guten Dinge sind drei und dieses ist jetzt schön schlank, leicht und zweckmässig, obwohl die Holzplatte nicht ganz regenfest ist und wohl irgendwann ersetzt werden muss. (Am liebsten durch eine Alu-Bienenwaben-Sandwichplatte. Ich habe aber noch keinen Lieferanten gefunden.)

 

Standheizung

Der Schalter und der Sensor der Heizung wurden von meinem Freund Patrick fachmännisch verlegt und machen an ihrem neuen Ort über der Fahrertür den Eindruck, als gehörten sie zur Grundausstattung des Autos.

 

Topbox

Von der Grösse her ist die kleinste Topbox eigentlich ideal. Aber das schlecht Schloss, das nicht richtig schliesst und der leicht zu brechende Plastik überzeugen uns immer weniger. Während der Schiffsreise nach Argentinien wurde sie bei beiden Einbrüchen geöffnet. Sie musste nicht einmal aufgebrochen werden. Die Topbox ist so flexibel, dass sich der Bügel mit dem richtigen Druck aus dem Schloss aushängen lässt. Eine stabilere Alukiste scheint doch die bessere Lösung zu sein!

 

1.5L Pet-Flaschenhalterung

Die Tourenradfahrer kennen sie. Wir haben eine Halterung unter dem Beifahrersitz montiert. Eines der wenigen Leichtbauteile, die nicht ins Gewicht fallen und sehr praktisch sind.

 

Werkzeugfach in Heck

Der Platz zwischen dem zweiten Tank und der Heckstossstange bot sich geradezu an, um ihn als Werkzeugfach zu nutzen. Das Fach ist gut versteckt und nur erkennbar, wenn man unters Auto liegt.

 

Mehrfachzigarettenanzünder

Noch ein preiswertes und praktisches Teil aus dem Bantam. Ich habe den Mehrfachstecker im Aschenbecher untergebracht und so den Platz sinnvoll genutzt. Jetzt können wir alle unsere Geräte gleichzeitig laufen lassen. Wenn das kein Fortschritt ist?

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